Friedrich Pregler

Anstreichergehilfe. Widerstandskämpfer. Hingerichtet.

* 1913   † 1943

 

Herkunft, Beruf, SDAPÖ, RSB

Friedrich Pregler wurde am 10.7.1913 in Wien geboren. Er arbeitete als Anstreichergehilfe. 1931 trat er der SDAPÖ und dem republikanischen Schutzbund bei.

Literaturmann der KPÖ

1937 wurde Friedrich Pregler Mitglied des kommunistischen Jugendverbands und agierte als Literaturmann in Wien 3.

Verhaftung wegen kommunistischer Betätigung, KZ, Beteiligung am Frankreichfeldzug der deutschen Wehrmacht

Am 7. 3. 1938 wurde Friedrich Pregler wegen kommunistischer Betätigung verhaftet. Er war bis Juni 1938 im KZ. 1940 wurde er in die deutsche Wehrmacht eingezogen und beteiligte sich am Frankreichfeldzug.

Verhaftung, Todesurteil, Hinrichtung

Am 9. 2. 1943 wurde Friedrich Pregler verhaftet und am 1. 10. 1943 gemeinsam mit K. Jelinek (hingerichtet) zum Tode verurteilt. Am 19.11.1943 wurde er im LG I in Wien hingerichtet.

Aus dem Urteil

„Pregler warb den ihm als Kommunisten bekannten Franz Tima als Beitragszahler und erhielt von diesem bis Ende 1942 jeden zweiten bis dritten Monat 15. – bis 20. – RM, die er an Jelinek ablieferte. Aus eigenen Mittel übergab er Jelinek im Sommer 1942 60. – RM und im Jänner 1943 weitere 50. – RM als Unterstützungsbeiträge für die Ehefrau des verhafteten [Franz] Zeidler. Ende Dezember 1942 veranlasste er Jelinek, ihm 40. – RM auszuzahlen, die er der Ehefrau Klement übergab, um dieser einen Besuch ihrer wegen kommunistischer Betätigung in einem auswärtigen Frauengefängnis einsitzenden Tochter zu ermöglichen.“

Gedenktafel

Sein Name steht auf einer 1945 enthüllten Gedenktafel der KPÖ-Landstraße (Wien 3, Apostelgasse 36), jetzt KPÖ (Wien 3, Baumgasse 29-31).

Gedenkort

Im ehemaligen Hinrichtungsraum des Wiener Landesgerichts findet sich sein Name auf einer der Gedenktafeln.

Die Gedenkstätte auf der Gruppe 40, Zentralfriedhof

Weblinks und Quellen


Porträt teilen